Bremer BioBratwurst

ein Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft.


Bremen ist wie die ganze Unterweser-Region Weserland geprägt von feuchtem Grünland. Auf den saftigen Wiesen und Weiden grasen Pferde, Schafe und Rinder. Den größten Anteil an der landwirtschaftlichen Produktion hat die Milchgewinnung und damit verbunden die Rindfleischerzeugung.

Bremer BioBrat­wurst

Die Bratwurst ist mindestens seit dem Mittel­alter bekannt. Schon damals wurde fest­gelegt, woraus sie herge­stellt wird und wie schwer sie sein soll. Tradi­tionell besteht sie aus hellerem Schweine­fleisch (Rind­fleisch ist dunkler) im Natur­darm. Es gibt grobe oder feine Aus­füh­rungen. Der Name "Bratwurst" leitet sich ab vom „Brät"; das ist klein gehacktes Fleisch. Es gibt viele verschieden Arten von Brat­würsten. Brat­würste dürfen auf keiner Grill­feier fehlen, können aber auch in der Pfanne mit Öl erhitzt werden. In mehreren Geschmacks­tests wurde die Beliebt­heit einer regio­nalen BioBrat­wurst getestet.Die reine Rinder-BioBrat­wurst schnitt bei Küchen­leitern, die mit gleichem Anteil an Schweine­fleisch bei den Kindern am besten ab. Die Bremer-BioBrat­wurst kommt aus modernem, nicht industrialisiertem Schlach­ter­handwerk. Trotz lang­jähriger Erfahrung und viel­fältiger Bemüh­ungen der betei­ligten Verar­beiter können indi­viduelle Unter­schiede auftreten. Die Zutaten zur Bremer-BioBrat­wurst stammen zu 100% aus dem biolo­gischem Landbau, das Fleisch kommt von Bauern­höfen aus der Region.

Alles bio:

    • Reine Rind­fleisch-Brat­wurst oder 50% Rind-/ 50% Schweine­fleisch,
    • Gewürze (Meer­salz, Pfef­fer, Majo­ran)
    • Keine zusätz­lichen Phos­phate, künstlichen Geschmacks­ver­stärker oder Pökel­salze sowie
    • keine gen­technisch ver­änderten Mikro­organismen oder Futter­mittel
    • Saitling (evtl. konv.)

Nähe schafft Ver­trauen.


Kein Schlachtkörper besteht nur aus Edelteilen wie Braten, Steak oder Filet. Ein großer Teil des Tieres ist aber immer auch Ver­arbeitungs­fleisch für Hack­fleisch oder Würste. Rohes Hack­fleisch ist mit außer­ordent­licher hygie­nischer Sorg­falt (frisch am selben Tag) zu behandeln! Brüh- oder Koch­würste sind etwas halt­barer und lassen sich daher auch ein­facher hand­haben. Zum Grillen besonders geeignet sind Brat­würste. Sie können auch mit Öl in der Pfanne zube­reitet werden.

Die besonderen Qualitäten von Rind­fleisch aus Weide­haltung

Ergeb­nisse des Forschungs­instituts für die Biologie land­wirt­schaft­licher Nutztiere (FBN) belegen, dass Rind­fleisch ein fett­armes und gesundes Nahrungs­mittel ist. Bei Tieren mit Weide­gang wurde eine dreifach höhere Anreich­erung an mehrfach unge­sättigten Fett­säuren (z.B. Omega 3 Fett­säuren) gemessen. Im Ver­gleich zu den im Stall mit Konzentrat­futter gemästeten Bullen wurden im Fleisch der Weide­tiere deutlich geringere Gehalte an ernährungs­physio­logisch eher unerwünschten, gesättigten Fettsäuren festgestellt. Fette und Fett­säuren sind nicht nur Energie­lieferanten und Energie­speicher für den Körper, sondern auch Träger zahl­reicher fett­löslicher Vita­mine (Vitamin A, D, E und K). Weide­haltung führt außer­dem zur Ver­stärkung des Aromas und zur Verbes­serung der Lager­fähigkeit von Rind­fleisch. Der im Gras höhere Gehalt an Vitamin E, das auch als Anti­oxidations­mittel wirkt, führt zu einer Stabi­lisierung des Fettes und der im Fleisch enthal­tenen Farb­pigmente.

Wo gibt es die Bremer BioBrat­wurst?

Die Bratwurst als typisch bremische Zwischen­mahlzeit ist ein besonders geeig­netes Produkt als regionale Bio-Alter­native.

 

Wo gibt es die Bremer BioBrat­wurst?

Sie ist eine neue Spezialität, die zu dem Weserklasse-Warenkorb gehört.

 

Erhältlich ist sie bei "Bakenhus"

 

und der
Landschlachterei Schöwe, 27628 Sandstedt
und natürlich im Bauernladen.

Eine Machbarkeitsstudie zur Bremer BioBrat­wurst wurde ge­fördert mit Mitteln der

 

Sie haben die Wahl zwischen der eher traditionellen Bratwurst mit 50% Schweinefleisch oder der regionalen Rinder-Bratwurst - natürlich von biologisch erzeugten Tieren aus unserer Region Weserland!!

Grundsätzlich sollten wir Wert auf eine ausgewogene Ernährung legen! Dabei ist nicht alles gesundheitsförderlich was uns die moderne Nahrungsindustrie auftischt. Denken Sie bloß an die vielen Allergien. Ein langes Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung ist noch lange keine Garantie, ein hochwertiges Lebensmittel zu erwerben. Grundsätzlich nimmt man für die Konservierung einen Verlust an Inhaltsstoffen in Kauf. Achten Sie daher auf frische, nicht endlos haltbare (H-Milch etc.), regionale Lebensmittel! Bevorzugen Sie biologische Produkte

Keine zusätzlichen Phos­phate

Phos­phate sind aus heutigen Wurst­produkten kaum wegzu­denken. Es gibt aber auch „biologische" Ver­fahren mit Citraten, die eine ähnliche Wirkung erzielen, aber nicht den Geschmack beein­flussen.

Geschmack auch ohne Glutamate

Die Glutamat­pro­duktion und damit der Verzehr haben sich seit den 70er Jahren ver­fünf­facht.Insbesondere Kinder und Jugend­liche sollten den „Geschmacks­verstärker" nicht regel­mäßig zu sich nehmen, denn sie verlieren dadurch die Sensi­bilität für das natür­liche Aroma von Lebens­mitteln. Die Ge­schmacks­verstärker sollen zudem den Appetit anregen und können somit möglicher­weise zu Über­gewicht bei­tragen.

Es geht auch ohne Nitrit­pökel­salze

Der Nachteil von Nitrit­pökel­salze ist die zwangs­läufige Entstehung von Nitro­saminen bei Erhitz­ung und gleich­zeitigem Wasser­verlust. Nitro­samine sind stark krebs­erzeugend und entstehen aus Eiweiß-Verbin­dungen und Nitrit bzw. Nitrat und umso stärker, je mehr diese Stick­stoff­verbindungen im Produkt vorkommen.

Wieviel Krebs ist uns der Pökel­geschmack, die künstliche, rote „Fleisch­farbe" oder eine längere Halt­barkeit wert? Da die Wirkung vom Körper­gewicht abhängig ist, sollte gerade für Kinder die Nitrit­zufuhr gering gehalten werden. Es gibt keinen notwendigen Grund, Pökel­salze der Wurst zuzu­setzen! Moderne Techno­logie­verfahren können eben­falls gute Konser­vierung erreichen. Und denken Sie dran, die rote Fleisch­farbe ist erzeugt, um Ihren Appetit anzuregen. Gekochtes Rind­fleisch ist natür­lich eher grau! - es ist „nur" eine Änderung in der optischen Beschaf­fenheit und kein Zeichen von Halt­barkeit! Also lieber zur dunkleren Brat­wurst greifen, bei der auf „ver­schö­nernde" Zu­sätze verzichtet wurde!