Wer ist die VerbraucherAn-Stiftung?

Seit vielen Jahren engagieren sich die lnitiatorlnnen der Stiftung von der Bremer Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft und dem Verein SozialÖkologie für die Förderung des ökologischen Landbaus in der Bremer Region, eine kooperative Direktvermarktung und einen regional orientierten nachhaltigen Konsum. Nicht nur wir haben dabei die Erfahrung gemacht, dass trotz Rinderwahnsinn, Antibiotika in Fleisch und Fisch, Pestiziden in Obst und Gemüse und anderen Folgen einer fehlgeleiteten Agrarpolitik eine wirkliche Agrar- und Konsumwende auf vielerlei politische und ökonomische Widerstände stößt - nicht zuletzt auch bei uns Verbraucherlnnen.

Die Bereitschaft für "Klasse statt Masse", also für artgerecht und umweltverträglich erzeugte Lebensmittel einen angemessenen Preis zu bezahlen wächst zwar, aber nur sehr langsam. Sobald die Lebensmittelskandale aus den Schlagzeilen der Medien verschwinden, fallen die meisten in alte Konsumgewohnheiten zurück. Wir kaufen wieder anonyme und weltweit eingeflogene Nahrungsmittel aus dem Supermarkt statt ökologisch erzeugte vom Bauern aus der Region. Hier vor allem - bei den Konsumentlnnen - will die bundesweit bisher einzigartige "VerbraucherAn-Stiftung"ansetzen, denn ohne Konsumwende keine Agrarwende.

Was wir wollen

Die Stiftung will verbraucher- und agrar-politische Alternativen und Projekte fördern, die ökologisches Verhalten beim Anbau, bei der Verarbeitung und beim Verbrauch unserer Lebensmittel konkret umsetzen. Die Stifter fördern durch Verbraucheraufklärung - und erziehung ein sozial und umweltverträgliches regional orientiertes Einkaufsverhaften und eine zukunftsfähige ökologische Landwirtschaft in Bremen und umzu. Denn: Nur regional ist ,,bio" wirklich ökologisch.
Damit viele Bremer und Bremerinen die Möglichkeit haben, diese Ziele zu unterstützen und um diese ldee auf eine breite Grundlage zustellen, haben wir die Form einer Gemeinschaftssfiftung gewählt.

Zustifterlnnen gesucht!

Die beste ldee lässt sich nicht umsetzen, wenn das nötige Geld fehlt. Zu den Grundsätzen einer Stiftung gehört, dass Kapital gesammelt und langfristig angelegt wird. Es bleibt in seiner Substanz erhalten. Von den Zinsen des angelegten Vermögens werden die Zwecke der Stiftung dauerhaft und nachhaltig finanziert.
Die VerbraucherAn-Stiftung ist auf Zustiftungen und Spenden von Bremer und Bremerinnen sowie weiteren Menschen aus der Region angewiesen. Zustiftungen können ab 1000 Euro erfolgen. Die Mitwirkungsrechte der Zustifterlnnen bei der Verwendung der Erträge der Gemeinschaftsstiftung werden in der Satzung bzw. in der Geschäftsordnung der Stiftung geregelt.
Spenden in beliebiger Höhe sind der Stiftung auch sehr willkommen. Sie werden nicht ertragsbringend angelegt, sondern fließen direkt in förderungsfähige Projekte der VerbraucherAn-Stiftung.

Zustiftungen und Spenden können bis zu einer bestimmten Höhe von der Steuer abgesetzt werden.

Das Spendenkonto

VerbraucherAn-Stiftung
Bankhaus Neelmeyer AG
IBAN:
DE74 2902 0000 1000 2163 07

 


Zwecke der Stiftung lt. Satzung sind:

  1. Die Förderung der ökolo­gischen Lebens­mittel-Produktion - vorrangig klein-/mittel­bäuerliche Betriebe und hand­werkliche Verar­beitung - in der Bremer Region insbe­sondere durch Bildungs-, Hand­lungs- und For­schungs­­maßnahmen von Einzel­personen und Gruppen/ Koope­rationen, die das Ziel haben, dass die Verbraucher ihre Aufgabe als wichtige Akteure bei der Ökolo­gisierung der Lebens­mittel­produktion in die Praxis umsetzen.

  2. Die Förderung von wissen­schaftlichen Konzep­tionen zu den Themen ökolo­gische Landwirt­schaft und nachhal­tiger Konsum.

  3. Die Förderung von Projekten, die die Verbrauche­rlnnen ,,anstiften", mehr Eigenver­antwortung für ihr Einkaufs­verhalten zu übe­mehmen und nach­haltiger zu konsu­mieren.

  4. Die Unterstützung von Koope­rationen und Projekten von Erzeu­gern und Verbrauchern mit dem Anliegen, die Beziehungen zwischen Stadt und Land zu verbessern und mehr Trans­parenz in die Produktion und Verteilung von Lebens­mitteln zu bringen sowie gerechte Preise für ökologische Produktions­verfahren zu ermöglichen.

  5. Die Stiftung unterstützt die Ver­netzung und Ver­breitung der Idee der Gemein­schafts­stiftung sowie die Zusammen­arbeit mit anderen Stiftungen und Organi­sationen des ökolo­gischen Landbaus.

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